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Wie sicher sind die Philippinen?
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Trotz zum Teil anderslautenden Meldungen in den Medien hat sich die
Sicherheitslage auf den Philippinen im letzten halben Jahr
merklich verbessert. Reisen auf den Philippinen ist nicht gefährlicher
als in den meisten Ländern Afrikas, Mittel- und Südamerikas,
oder in der Karibik. Politische Differenzen werden, wie in allen
demokratischen Ländern der Welt, auch mit Massendemonstrationen
auf den Strassen, namentlich in der Hauptstadt Manila,
ausgetragen. Es kann gelegentlich auch zu gewalttätigen
Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften
kommen. Es ist deshalb ratsam Demonstrationen und Kundgebungen
jeder Art zu vermeiden. |
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Mindanao und Sulu-Archipel
Seit die US-Armee, zusammen mit den philippinischen Streitkräften,
gegen die Abu-Sayaf-Rebellen auf Basilan Island resolut
vorgegangen sind, ist es in diesem Gebiet auch etwas sicherer
geworden. Trotzdem gilt für bestimmte Gebiete in Mindanao und
das Sulu-Archipel immer noch erhöhte Wachsamkeit und wird zur
Zeit für Touristen nicht unbedingt empfohlen. Für Reisen in
diese Gebiete sind Erkundigungen über die momentane
Sicherheitslage bei der nächstgelegenen Polizeistelle
einzuholen.
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Palawan
Der Überfall und die gewaltsame Entführung von drei Touristen und
ein paar Filipinos durch die Abu-Sayaf-Rebellen im Mai 2001, im
Dos Palmas Resort auf Arreciffi Island, an der Westküste von
Palawan, wurde von den ausländischen Medien monatelang so
unfair hochgespielt, dass der Tourismus in diesem Gebiet fast
zum Erliegen kam. Einige grosse Hotels mussten deswegen ihren
Betrieb vorübergehend schliessen und Philippine Airlines blieb
nichts anderes übrig als den Direktflug von Cebu City nach
Puerto Princesa, wegen ausbleibenden Passagieren, vorläufig
einzustellen. Dabei gab es vor und nach diesem Zwischenfall bei
Reisen auf Palawan nie grosse Probleme. Palawan ist noch immer für
jeden Traveller ein spannendes Abenteur.
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Insel Luzon
Reisen in abgelegene Gebiete Nordluzons
(Cordillera), insbesondere in die Provinzen Apayao, Cagayan und
Isabela, wird nicht unbedingt empfohlen. Besondere
Vorsichtsmassnahmen sollten ergriffen werden für die folgenden
Regionen: Abra, Ifugao, Kalingas, die Mountain Province, die südlichen
Teile der Provinz Quezon, sowie die Halbinsel Bicol. Seien Sie
auf der Hut und beobachten Sie Ihre Umgebung aufmerksam!
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Allgemeine Hinweise
In den meisten wirtschaftlich und touristisch bedeutenden Gebieten
ist Gewaltkriminalität eher selten. Im letzten Jahr wurden, grösstenteils
in Manila, einige westliche Geschäftsleute und ein paar
wohlhabende Filipinos entführt und gegen ein Lösegeld wieder
freigelassen.
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Visayas
Im Landesinnern, vor allem in den Gebirgsgegenden der grösseren
Inseln dieser Region waren noch vor ein paar Jahren
Rebellengruppen aktiv. Überfälle kommen heutzutage aber kaum
noch vor. Die Provinz Cebu z.B. ist so sicher, dass sie von
Touristen problemlos bereist werden kann. Erhöhte Wachsamkeit
ist noch angebracht auf Bohol, Negros Oriental und Mindoro
Oriental.
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Drogen
Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit äusserster Härte,
bis hin zur Todesstrafe, geahndet.Methadon gilt als Droge. Die
Einfuhr für den Eigengebrauch kann jedoch auf vorgängiges
Ersuchen hin von den phlippinischen Behörden bewilligt werden.
Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise bei
der philippinischen Botschaft in Ihrem Land! Todesstrafe
droht auch bei Vorliegen anderer Delikte, z. B.
Mord,Vergewaltigung oder Pädophilie. Gerichtsverfahren können
sich über mehrere Jahre hinziehen und die Haftbedingungen auf
den Philippinen sind bekanntlich alles andere als paradiesisch.
Nochmals: Hände weg von Drogen!
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Kleinkriminalität und wie man
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sich dagegen vorsieht!
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Gegen Taschendiebstähle und Betrügereien werden folgende
Vorsichtsnahmen empfohlen:
Tragen Sie nur kleine Mengen an Bargeld auf sich, und keine Wertgegenstände,
wie teure Uhren und Schmuck! Bargeld gehört in die vordere
Hosentasche. Dort kann es nicht leicht herausrutschen oder von
Taschendieben herausgezogen werden. Der grösste Teil des Geldes
(Cash), Traveller Cheques, Passport, Flugticket und Kreditkarten
sollten in einem Geldgurt (Moneybelt) unter den Kleidern
getragen werden.
Setzen Sie die Kreditkarten nur mit Vorsicht ein, denn Missbrauch ist
auch auf den Philippinen verbreitet.
Vermeiden Sie nächtliche Überlandfahrten und Spaziergänge in dunklen
Gassen. Besonders dann, wenn das Bier und der Rum wieder einmal
gut geschmeckt haben!
Die Umhänge- und Fototasche nie irgendwo „kontaktlos“
hinstellen. Im Restaurant z.B. am Besten mit einem Bein durch
die Schlaufe steigen.
Eine Taxifahrt erst bezahlen, wenn das gesamte Gepäck ausgeladen
ist.
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Sämtliche Wertsachen nach Ankunft sofort im Hotelsafe deponieren. Das
Hotelzimmer oder Bungalow, und auch die Fenster, beim Verlassen
immer verschliessen, auch wenn die Abwesenheit noch so kurz ist!
Einschleichdiebe haben unbeschränkt Zeit und Geduld und
warten nur auf den Augenblick, wo der Tourist einen
leichtsinnigen Fehler begeht!
Nicht jedem Fragenden grundlos den Namen seines Hotels und schon gar
nicht seine Zimmernummer angeben. Notfalls spontan und glaubhaft
eine falsche Anschrift geben.
Bei der Abreise im Hotelzimmer noch einmal gründlich umschauen
bevor man auszieht. Zwar können vergessene Sachen einem nicht
mehr geklaut werden, aber weg sind sie dann meistens auch!
Allgemein ist Vorsicht geboten, wenn man von Unbekannten angequatscht
wird, seien es Filipinos oder Ausländer, z.B. hinsichtlich
spontaner Angebote mitzufahren, nach Hause zu kommen oder dort
zu übernachten. Wie in vielen anderen Ländern der Welt sollten
keine Getränke oder Esswaren konsumiert werden, die von fremden
Personen angeboten werden. Es besteht die Gefahr, dass sich
darin Substanzen befinden, welche das Opfer betäuben, um es
nachher zu berauben.
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| Kein anderer kennt die Mentalität und Lebensweise der Filipinos
besser als der Berliner Jens Peters. Seit mehr als 25 Jahren hat er hunderte von Inseln, und
sämtliche Städte von Nord bis Süd und von West bis
Ost, bereist. Im November 2002 erscheint bereits seine
siebzehnte neu überarbeitete Auflage in Deutsch und in Englisch.
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Das original
Philippinen Reise-Handbuch von Jens Peters (englisch: The
original Philippines Travel Guide) mit vielen wertvollen Tipps
und Tricks, gehört in den Rucksack jedes Philippinen-Travellers,
respektiv in die Reisetasche jedes Touristen.
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Vorsicht Falle von Jens Peters
Hier
ein paar interessante Beispiele fieser Tricks und Machenschaften
von kleinen und grösseren Gaunern aus dem Philippinen
Reisehandbuch von Jens Peters:
In
den letzten Jahren mussten parallel zur steigenden Anzahl der
Touristen in den Touristenzentren leider auch Steigerungsraten
in der Kriminalität verzeichnet werden. Verschiedene Spitzbuben
und -mädchen haben sich darauf spezialisiert, den Reisenden in
die Kasse zu greifen. Dies gilt unter anderem für Manila, Cebu,
Olongapo und ganz besonders für Angeles und Baguio.
Filipinos
sind durchwegs freundliche und nette Menschen. Einige sind aber
etwas zu freundlich, bieten irgendwelche dubiose Dienste an und
wollen doch immer nur das Eine - unser Geld! Die nachfolgenden
Beispiele sind nicht an der Tagesordnung, aber sie sind
vorgekommen. Es ist meine Absicht die Machenschaften einiger
weniger Filipinos publik zu machen - selbstverständlich ohne
die breite Masse gleichzeitig zu diskriminieren.
Lasst
euch von diesen schwarzen Schafen nicht die Reise verderben und
schärft die Sinne, dann wird schon nichts passieren. Wer
vorbereitet ist wird sehr schnell zwischen Gut und Böse
unterscheiden können. Oft sind es nämlich nur übertriebene
Gutgläubigkeit und blinder Leichtsinn, die solche Fälle
provozieren.
Dort
wo Touristen sind, gibt es auch Trickdiebe
(Taschendieb-Transvestiten in Ermita, Amateur- und Profizieher
in den Bussen nach Batangas/Puerto Galera und Schlitzer in
vollen Jeepneys).
Sollte
euch jemand aufgeregt darauf hinweisen, dass Ihr gerade euer
Geld verloren habt, bleibt ruhig und greift nicht gleich
dorthin, wo die Scheine normalerweise sitzen. Auf diesen
„Verrat“ wartet der lauernde Taschendieb nur!
Fliegende
Zeitungshändler haben normalerweise einen dicken Stapel
Zeitungen unter dem Arm. Taschendiebe dagegen bieten zum Schein
meistens nur eine einzige Zeitung zum Kauf an, wobei dem
angepeilten Opfer das Blatt mit der einen Hand ungewöhnlich
nahe an das Gesicht gehalten wird, während ihm die andere im
Sichtschutz unter der Zeitung blitzschnell in die Taschen
greift. Bisweilen praktizieren diese meist jugendlichen Diebe
den Zeitungstrick auch in Restaurants, um Brauchbares, von
Zigaretten und Feuerzeug bis hin zur leichtfertig auf dem Tisch
liegenden Geldbörse, abzuräumen.
Solltet
Ihr einmal überfallen werden, z.B. vom Motorrad aus oder in
einer dunklen Gasse, dann wehrt euch nicht. Filipinos schiessen
schnell - besonders auf Helden!
Wenn
euch in Manila, insbesondere im Nayong Pilipino und im Stadtteil
Ermita (Mabini Street, Rizal Park usw.) ein Unbekannter
anspricht („...hello my friend, do you remember me from the
Airport... Immigration...
San Fernando... I
was your bus driver…”), euch die Stadt zeigen oder zum Essen
einladen will, reagiert nicht darauf und lasst ihn mit seinen bösen
Absichten allein. Auch die Behauptung, dass die Schwester in der
nächsten Woche z.B. nach Deutschland, Australien oder den
Vereinigten Staaten fliegen wird, um dort - welch ein Zufall -
ausgerechnet in derselben Stadt als Krankenpflegerin zu
arbeiten, aus welcher der Gesprächspartner kommt, und sie vor
Abreise doch zu ihrer Beruhigung noch etwas mehr über dieses
Land und diesen Ort wissen möchte, ist lediglich ein Vorwand,
das potentielle Opfer in ein Haus zu locken, um es dort dann
auszuräubern. Ein bevorzugt praktizierter Trick in Manila und
Baguio.
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Wenn
Ihr „zufällig“ z.B. im Rizal Park von einer fröhlichen
Clique zu einer (gestellten) Geburtstagsfeier eingeladen werdet,
geht wohlwissend weiter. Die Feier wird schon nach kurzer Zeit
vom Park in irgend ein Haus verlegt, wo man dem teuren Gast
meistens eine Massage verpasst oder eine „übliche rituelle
Waschung“ verabreicht und ihn dann in aller Ruhe ausnimmt
(Schlafpulver, sogenannte KO-Tropfen, doppelte Türen im
Kleiderschrank). Berichte über Betäubungsfälle in Baguio und
Banaue liegen mir ebenfalls vor. Der Tourist wird von einem bzw.
zwei netten Filipino(s) angesprochen (25 bis 30 Jahre, sehr
gepflegter Eindruck, gutes Englisch) und zu einem Kaffee
eingeladen, der etwas seltsam schmeckt. Wie vom Blitz getroffen
liegt der Tourist dann in fünf bis zehn Minuten später flach
und erwacht nach rund zwölf Stunden, aller Wertgegenstände
entledigt irgendwo in einem Park oder auf einem Feld wieder auf.
Nochmals: Grundsätzlich Vorsicht vor überschnellen
Einladungen, auch wenn man gelegentlich Filipinos Unrecht tut.
Keine Getränke und kein Essen von Fremden annehmen, auch nicht
auf Busfahrten (auch Bonbons können präpariert sein!).
Lasst
euch niemals mit Filipinos auf Kartenspiele ein! Auch wenn der
„Cousin“ eures Gastgebers angeblich im Casino arbeitet und
alle möglichen Tricks verrät um endlich gemeinsam den
„reichen“ Chinesen auszunehmen, der dann auch nicht lange
auf sich warten lässt. Auch wenn nach Aussage der Mitspieler
absolut kein Risiko eingegangen wird und die Gewinnchancen noch
so gut zu stehen scheinen! Es wird am Ende immer nur ein
Verlierer geben! Das Gleiche gilt auch für alle anderen Glückspiele,
wie das Spiel auf der Strasse mit den drei Streichholzschachteln
und dem wandernden Kügelchen.
Ein
gesundes Misstrauen sollte man auch gegenüber einigen schrägen
Vögeln aus dem Ausland haben. Die können oder wollen nicht in
ihr Land zurück, sprühen nur so von „vielversprechenden“
Ideen, haben die „besten“ Beziehungen und sind immer auf der
Suche nach einem grosszügigen Geldgeber. Kleine Beträge werden
natürlich auch genommen!!!
Wenn
ein Ausländer versuchen sollte, unter irgend einem Vorwand
Namen und Ort eurer Hausbank, sowie die Kontonummer in Erfahrung
zu bringen, wird’s verdächtig. Wenn danach (oder auch schon
vorher) darum gebeten wird, etwas zusammen mit euren Wertsachen
im Hotel deponieren zu können, droht Gefahr. Denn jetzt kann er
an das gemeinsame Depot heran, eure Personalien und eventuell
auch die Bankverbindung herausfinden und mit den Angaben und
Daten direkt oder über ein kurzfristig auf euren Namen
eingerichtetes Konto per Fax oder E-Mail Geld anfordern. Alles
schon vorgekommen, und das Spielchen lässt sich variieren!
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